1. Station: „Da haben die Dornen Rosen getragen...“

 

Um den Besuchern das Ankommen zu ermöglichen und die Gedanken zu sammeln, wird im ersten Bild die Ausgangssituation der Besucher angesprochen:

Kommen sie mit schmerzenden und belastenden oder mit sinnstiftenden Erfahrungen?

„Dornen“ und „Rosen“ als Sinnbild für diese beiden Pole existentieller Erfahrung stehen im Mittelpunkt.

Welche „Dornen“ finden sich im Leben der Besucher?

Auf dem Boden um den Taufstein im Baptisterium des Münsters liegen Bruchsteine und Dornen und symbolisieren alles Brüchige, Verletzende in unserem Leben. Die Besucher können hier Scherben -beschriftet mit dem, was sie schmerzt- ablegen.

Welche „Rosen“ finden sich im Leben der Besucher?

Dornen winden sich am Taufstein empor und münden in einem Rosenbukett in der Mitte des Taufsteins. Der christlichen Hoffnung, dass Gott in den „Dornen unseres Lebens“ erscheint (vgl. Ex 3,1-17; Mose am brennenden Dornbusch), und dass durch die  Begegnung mit Gott die „Dornen Rosen tragen“ können (vgl. traditionelles Lied: „Maria durch ein Dornwald ging“), wird so Ausdruck gegeben.

Für diese Erfahrung können Rosen in die Bruchsteine gelegt und in die Dornenranken gesteckt werden.

Die Besucher können auf Begleitplakaten die alttestamentliche Erzählung vom brennenden Dornbusch, das Marienlied und Gedanken von Jugendlichen zu „Dornen“ und „Rosen“ im Leben nachlesen.

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