10. Station: „ Mit allen Sinnen – Apfel, Nuss und Mandelkern“

 

Das Weihnachtsfest greift unsere Sehnsucht nach einer Dimension auf, die jenseits aller Berechenbarkeit und Beweisbarkeit liegt, die Sehnsucht  nach der Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit. Wie aber können wir mit dieser Wirklichkeit in Beziehung treten? Seit alter Zeit geschieht dies durch Symbole. Der Theologe Paul Tillich sagt, dass die eigentliche Sprache des Glaubens die Symbolssprache sei.

Symbole gehören der Fassbaren, sinnlichen Wirklichkeit an, verweisen jedoch auf mehr, auf eine Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit.

In den Weihnachtstraditionen steckt eine tiefe Symbolik, die vielen Menschen allerdings gar nicht mehr bekannt ist. Woher kommt der Adventskalender, warum küsst man sich unter einem Mistelzweig, warum trägt der Weihnachtsmann einen roten Mantel, wie entstand die Idee, einen Adventskranz aufzustellen oder warum essen wir in der Adventszeit Spekulatius?

In kleinen Kabinetten wird die Symbolik von Weihnachtsgebäck und Weihnachtsschmuck zur Darstellung gebracht. Begleitplakate geben Informationen zu unseren Weihnachtstraditionen, Tische mit Gebäck laden zum Probieren ein.

Die letzte Station der Weihnachtslandschaften soll so noch einmal auf das Geheimnis der Weihnacht verweisen, indem sie alle Sinne anspricht und gleichzeitig wieder zum Alltag überleiten.

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